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DIE SCHWÄBISCHE ZEITUNG BERICHTET

Nicht aufgeben, wenn die Worte fehlen

Wangen - Wenn ein Hollywoodstar sich wegen Aphasie von der Leinwand zurückzieht, wie aktuell Bruce Willis, reden auf einmal viele darüber. Sprach- und Sprechstörungen sind die Ursache, warum ein Mensch sich plötzlich nicht mehr in gewohnter Weise verständigen kann.  
Nach zum Beispiel einem Schlaganfall oder einem Schädelhirntrauma können Menschen die Fähigkeit verlieren, sich richtig auszudrücken. Hier bieten Logopädinnen in der Therapieambulanz der Fachkliniken Wangen professionelle Hilfe.  
  
Denn Sprach-und Kommunikationsschwierigkeiten verursachen einen hohen Leidensdruck, weil Betroffene von Kontakten mit anderen ausgeschlossen sind. Wissenschaftliche Studien belegen, dass es in der chronischen Phase einer Aphasie – nach etwa einem Jahr – ganz wesentlich auf die Häufigkeit der durchgeführten Sprachtherapie ankommt, um noch deutliche sowie nachhaltige Verbesserungen zu erreichen. „Wir setzen in Wangen daher auf eine Intensivtherapie, um wirklich zügig eine Besserung zu ermöglichen“, erläutert Birgit Fluck, Logopädin an der Therapieambulanz. Das bedeutet, dass Patienten drei Wochen lang mindestens zehn Therapieeinheiten pro Woche erhalten.  
  
„Konkret arbeiten wir zwei- bis dreimal täglich mit demselben Patienten. Während einer Therapieeinheit von 45 bis 60 Minuten üben wir mit gezielten Methoden an sogenannten sprachsystematischen Zielen“, berichtet Fluck. Das kann zum Beispiel die Verbesserung der Wortfindung sein. In einer zweiten Therapieeinheit wird an einem kommunikativen Ziel gearbeitet: Wie vermittle ich Inhalte im Gespräch zum Beispiel auch mit nichtsprachlichen Kommunikationsmitteln, etwa mit Gestik oder einem Kommunikationsbuch? „Zusätzlich wiederholen wir die Inhalte noch einmal in einer Kleingruppe mit zwei bis drei Personen“, so die erfahrene Logopädin. Für ein Beratung oder einen Termine sind die Fachkliniken Wangen telefonisch unter 07522 / 79 72 000 erreichbar.  
  
 
Artikel aus"Schwäbische Zeitung", Ausgabe Wangen, vom 2.6.2022.  
  
 
 
Veröffentlicht am: 01.06.2022  /  News-Bereich: Presse & Termine
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